Dr. Karen Eigenbrod

Ganzheitliche Tiermedizin
Physikalische und regulative Tiermedizin

Matrix-Rhythmus-Therapie – die Therapie des „Wassers“

    Was ist Matrix-Rhythmus-Therapie?

Die Matrix-Rhythmus-Therapie ist eine zellbiologische Behandlungsform, die aus Forschungsergebnissen einer zehnjährigen Forschungsarbeit der Universität Erlangeni unter Leitung von Dr. Ulrich Randoll heraus entwickelt wurde.Diese neueren Erkenntnisse stammen aus der Physik, wobei Zusammenhänge von Schwingungen1 mit biochemischen Abläufen der zellbiologischen Regelung und der Bewegung der Muskulatur dargestellt werden. Schwingungen oder auch Zittern, z.B. bei der Muskelpumpe, entstehen durch Muskeloszillationen und dienen dem Lymphabfluss und der Wärmeentwicklung.Somit kann man sich die Matrix-Rhythmus-Therapie als tiefenwirksame rhythmische Dehnungstechnik2 vorstellen, wie sie nicht mit einer Massage oder vergleichbaren Techniken zu erreichen ist.


Wie funktioniert die Matrix-Rhythmus-Therapie?

Einige erklärende Worte vorab:

  • Am Körper des Menschen und der warmblütigen Tiere lassen sich ununterbrochene rhythmische Mikrobewegungen nachweisen (Mikrovibration ii).
  • ihre Frequenzen liegen zwischen 7 und 13 Hz (8-12Hz), ihre Amplitude bei entspannter Muskulatur zwischen 0,5 und 3μ.
  • die Mikrovibration ist von der Geburt bis zum Tode ständig vorhanden, auch im Schlaf und in der Narkose
  • als Ursache der Mikrovibration müssen auf Grund der beschriebenen experimentellen Befunde permanente alternierende Muskelkontraktionen angenommen werden. Da Mikrovibrationen nur bei Warmblütern nachweisbar sind und da sich ihre Frequenz mit der Körpertemperatur ändert, wird die Hypothese aufgestellt, dass die Körpertemperatur durch die permanenten alternierenden Kontraktionen konstant gehalten und durch Frequenzänderungen geregelt wird. Möglichkeiten weiterer biologischer Funktionen der Mikrovibration werden diskutiert.
  • alle Körperzellen und damit auch die sie umgebende Flüssigkeit der Grundsubstanz pulsieren in einem gleichen Rhythmus („Leben ohne Rhythmus existiert nicht“ A. Einstein).
  • Muskulatur ist zeitlebens abhängig vom Stoffwechsel der Zellen.
  • Kommt dieser Stoffwechsel zum Erliegen, abrupt oder schleichend, nähert sich der Gleichgewichtszustand immer mehr dem tot3, d.h., es tritt ein chaotischer, asymmetrisch Zustand ein. Muskelzellen schwingen nicht mehr, sie können nicht mehr kontrahieren, sind hart bzw. starr.
    die Struktur der Bewegung im Körper ist die Muskulatur. Sie ist Grundlage der Prozessoptimierung, da diese das Blut und die Lymphe in Bewegung hält.
  • Die Skelettmuskulatur beim Menschen umfasst 45% der Körpermasse und stellt damit den stärksten Taktgeber der mikrozirkulatorischen Prozesse dar.
  • Aber auch bei tiefer gehenden Prozessen ist die Muskulatur die  taktgebende Struktur: denn bei der Osteoporose folgt der Knochen der Muskulatur vii.
  • Zu beachten ist auch, dass Zellen unter Stress kontrahieren und damit Energie „verlieren“ bis sie nicht mehr in der Lage sind, zu kontrahieren (siehe auch Totenstarre).


Was bewirkt die Matrix-Rhythmus-Therapieviii?

Physikalisch:

  • Verbesserung der mechano-magnetischen Kohärenz
  • Herstellung der individuellen Resonatorgüte durch Resonanz-Spektral-Abstimmung
  • Unterstützung des gewebscharakteristischen Ordners (Attraktors)
  • Verringerung der Gewebedämpfung
  • Gezielte Verstärkung der Muskeleigenresonanzen
  • Wiederherstellung des elektroonkotischen Gewebsdruckes
  • Auslösen des „direkten piezoelektrischen Effekts“
  • Auslösen des „indirekten piezoelektrischen Effekts“

Chemisch:

  • Erhöhung der Gewebstemperatur auf Normaltemperatur
  • Normoregulation des interstitiellen pH-Wertes
  • Beschleunigung der Gel-Solumwandlung
  • Erniedrigung der Viskosität

Physiologisch:

  • Neuromuskuläre Aktivierung über Reflexbögen
  • Gezielte Detonisierung lokaler, muskulärer Spasmen
  • Gezieltes Entfernen muskulärer Remanenz4
  • Normalisierung des α-γ-Tonus der Muskulatur
  • Beschleunigung des venösen und lymphatischen Rückflusses
  • Aktivierung des Stoffwechsels

Wie sind die Wirkmechanismen der Matrix-Rhythmus-Therapie?

das Auflegen des schwingenden Resonators, welcher magneto-mechanische Schwingungen erzeugt, ruft ein Wellenmuster hervor, was sich spektral und zirkulär im Körper ausbreitet und dabei eine Abstimmung der Resonanz mit der Skelettmuskulatur ermöglicht.Die Eigenschwingungen des Schwingkopfes wirken über eine rhythmische Mikro-Dehnung bis auf zellbiologische Ebene, wobei Zellregeneration sowie Zellheilung durch Anregung von zellulären Mikroprozessen, in Gang kommen.Tiefenwirkungsverstärkung erfolgt durch eine Erhöhung des Drucks.Zusammengefaßt:

  1. Anpassung der Arbeitskopffrequenz an die jeweils optimale Gewebeteilresonanz
  • elektronische Regelung am Steuergerät
  1. Anpassung der Amplitude über die exzentrische Anordnung des Arbeitskopfes auf der Applikatorwelle
  • Rotation des Handapplikators
  1. sanfte Einkopplung des oszillierenden Resonators in das Gewebe auch bei unvorhergesehenen Gewebswiderständen
  • Narben, Fibrosen, Verklebungen usw.
  1. tiefenwirksame, rhythmische Mikro-Extension der Sehnen und Faszien

Wann kann die Matrix-Rhythmus-Therapie angewandt werden?

Grundsätzlich ist diese Therapieform bei zahlreichen Problemen hilfreich. Es sind jedoch einige Elemente zu beachten:

  • Die Lagerung des Patienten während der Therapie, wobei man die Hämohomöostase beachten sollte.
    Diese Lagerungsproblematik spielt bei Tieren eher eine geringe Rolle, da sie als Quadropoden in Brust-Bauch-Lage eine stabile Haltung einnehmen und auch in der seitliche Lagerung mit entsprechenden Lagerungskissen, keine Probleme in ihrem Kreislaufgeschehen haben.

    Bei Pferden die einsetzende Entspannung beachten und auf eine Ablage des Tieres vorbereitet sein.
  • Bei Ödemen zuerst die Übersäuerung (Azidose) im Gewebe beseitigen, da Schmerz eine Folge der Azidose ist.
  • Erst erfolgt die Bewegung im Rhythmus5, dann wird Wärme angewandt (Gelkissen oder Rotlichtlampen).
  • Es wird erst weg vom Schmerz gearbeitet. Dann werden unter Zug die  Muskeln auch makroskopisch bewegt.

Auf jeden Fall bei Bewegungseinschränkungen, die besonders durch Schmerz noch verstärkt werden. Diese „Schonhaltungen“ führen auf Dauer zu intramuskulären Dysbalancen.

  • Wichtig sind deshalb besonders spielerische Bewegungen vor allem im Wasser, aber auch ein „Herumtollen“ an Land.

So sind es also vor allem Beschwerden, die auf Prozessstörungen (Störungen der Mikrozirkulation) im Körper beruhen, die mittel Matrix-Rhythmus-Therapie behandelt werden können:

  • Gelenkprobleme:
    z.B. Schulter, Hüfte, Knie
    z.B. Arthrosen, Arthritiden
  • Rückenbeschwerden:
    Bandscheibenvorfälle, Beschleunigung funktioneller und struktureller Nervenregeneration

  • Muskelverhärtungen (Hartspann), Myogelosen
  • Tendopathien
  • Ödeme, Hämatome
  • Narben und Wundheilungsstörungen
  • Lymphabflußstörungen


Wann darf die Matrix-Rhythmus-Therapie nicht angewandt werden?

offene, entzündete oder infizierte Hautoberflächenfrische Frakturenverstärkte Blutungsneigung, -HämatombildungEmbolieneigungSchleimhäuteDirekter KnochenkontaktDirekter Augenkontakt


Was ist der Rhythmus des Gesunden?

eine rhythmische Aktivierung des Systems erfolgt auf der Grundlage der Erdgravitation, also 8-12Hz als Basisfrequenz (-Wellen, ohne diesen Rhythmus treten vielfältige Probleme aufix)diese Erkenntnisse wurden insbesondere bei der Forschung in der Schwerelosigkeit gewonnen.Über phasensynchrone, magnetische und mechanische Wellen werden entgleiste, an die Rhythmik gekoppelte biochemische und physikalische Prozesse normalisiert und natürliche Heilvorgänge eingeleitet und gefördert. Der Schwingkopf in der Form einer Archimedischen  Spirale garantiert eine harmonische und sanfte Adaptation der Schwingungen an das Gewebe, so dass die Gefahr von Bänderüberdehnungen bzw. einer Resonanzkatastrophe bei  inneren Organen grundsätzlich ausgeschlossen werden.

Wie kommt es zum „Erkranken“ des Muskels?

alle Muskelzellen sind bestrebt einen Zustand des „Nichtgleichgewichtes“ zu erhalten.Bei jeder Anforderung ist es notwendig, dass sich die Zellen in „gesunden“ Lebensbedingungen befinden, d.h., das sie umgebende Medium (die Matrix) muss bestimmte Parameter aufweisen:

  • pH-Wert/Azidose/Lactatwertx,
  • Temperatur,   
  • Suszeptibilität6 ,   
  • Elektrisierbarkeit,   
  • Ionisierungsgrad und   
  • Osmolarität).

Stimmen die Parameter nicht mit den „Normbereichen“ überein, so kommt es zu einer Abnahme der Muskelleistung bis hin zur Kontraktur, bei der die Muskelzelle keinen Beitrag mehr leisten kann. Die Muskulatur ist weniger plastisch. Sie wirkt nicht mehr dämpfend auf antagonistische Bewegungen ein. Makroskopisch wird dies subsummiert als „Muskelverkürzung“ in einem hypertonen Muskelbauch. Dieser resultierende Dauermuskelzug überträgt sich auf die Sehnen (Muskelursprung und –ansatz).Diese dann „dauerangespannten“ Muskelbäuche, die nichts anderes sind als azidotische Areale, werden als Triggerpoints bezeichnet. Die kontrakten, d.h., verkürzten, Muskelanteile7 als Tenderpoints. Diese sind gleichfalls azidotische Bereiche, aber eben an den Sehnen, die aufgrund von mangelhafter Perfusion der extrazellulären Tendozytenmatrix und Faszienräume entstanden sind.

Was ist das Matrix-Therapie-Konzept?

das MaRhyThe-Konzept findet seine Anwendung vor allem bei Erkrankungen des Nerven-, Stütz- und Bewegungsapparates (s.o.), wobei es sich gerade zu Beginn um unspezifische Symptome „funktioneller Natur“ handelt, die noch nicht „sichtbar“ sind.hierbei wird eben nicht der Bindegewebsstoffwechsel- das Matrix-System vernachlässigt, sondern die gestörte Mikrozirkulation wieder korrigiert.Diese Störungen führen jedoch im Laufe der Zeit zu weitgreifenden Fehlfunktionen, wenn es zu strukturell-krankhaften Umbauvorgängen gekommen ist.Das MaRhyThe-Konzept setzt mit seinen Therapiemodulen bei den vorhandenen funktionellen Störungen durch rhythmische, tiefenwirksame Anregung des Bindegewebsstoffwechsels (Matrix) an:

  • Matrix-Rhythmus-Therapie
  • Infrarot/Wärmetherapie
  • Orthomolekular- oder Ernährungstherapie

1 Frequenz- und Amplituden-modulierten Felder

2 Rhythmische Mikro-Extensionstechnik

3 Daher auch „Ruhepuls“ nicht mit „Bereitschaftspuls“, dem Ruhepuls im eigentlichen Sinn verwechseln, denn nur im Tod herrscht Ruhe.

4 Kontraktionsrückstände

5 Nie Festfrequenzen in biologischen Systemen!

6 Magnetisierbarkeit

7 Sind die funktionelle Folge